Fagus Werk wird Weltkulturerbe

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Fagus Werk Architekt W.Gropius

Am Samstag hat das UNESCO-Welterbe-Komitee das Fagus-Werk, gestaltet von Walter Gropius, zum Weltkulturerbe ernannt.

1911 beauftragte Benscheidt den seinerzeit weitgehend unbekannten Architekten Walter Gropius mit der Errichtung einer Schuhleistenfabrik, die neben ihrer Funktionalität als Industriebau vor allem auch den Belangen der Mitarbeiterschaft Rechnung tragen sollte. Diese Entscheidung belegt Benscheidts Überzeugung, dass weitsichtiges und innovatives unternehmerische Handeln gekoppelt werden muss mit einer Hinwendung zu sozialen Fragestellungen. Zugleich konnte Gropius seine Vision von der Zukunft der Arbeit und Architektur Gestalt verleihen. Entstanden ist ein lichtdurchfluteter architektonisch kühner Bau, der weltweit eine Novität darstellte. Auch heute, 100 Jahre später, wirkt das Gebäude modern und zeitgemäß. Es gilt als erster Industriebau der Moderne und hat, bereits vor der Klassifizierung als Weltkulturerbe, weltweite Berühmtheit erlangt.

Fagus Werk Architekur W.Gropius

 

Quelle: Detaildaily.de, Beitrag lesen

 

Erweiterungsbau der Deutschen Nationalbibliothek

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In Leipzig fand die feierliche Einweihung des Erweiterungsbau der Deutschen Nationalbibliothek statt. Das Deutsche Buch- und Schriftmuseum, die Magazin- und Verwaltungsbereiche sowie das Deutsche Musikarchiv sind nun vollständig in Betrieb gegangen.

Deutsche Nationalbibliothek Leipzig

 

Der Entwurf für den Erweiterungsbau der historischen Nationalbibliothek stammt von Gabriele Glöckler. Die Planung und Realisierung erfolgte als Arbeitsgemeinschaft Gabriele Glöckler | ZSP Architekten. 7000 m² klimatisierte Magazinfläche und 4000 m² für die Unterbringung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums wurden in das bestehende Ensemble integriert. Im Erdgeschoss entstand eine 1400 m² große ständige Ausstellungsfläche. Weitere Informationen HIER

Visualisierungen: Jan Forner

Quelle: Detaildaily.de, Beitrag lesen

 

Solar Decathlon Madrid 2010

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sonnenschutz modernes ArchitektenhausIm Sommer 2010 fand in Madrid  der Solar Decathlon, die inoffizielle Weltmeisterschaft des energieeffizienten Bauens, statt. Zwanzig Hochschulteams aus aller Welt kämpfen darum, mit ihrem Entwurf das Gebäude zu errichten, das sich am besten selbst versorgen kann.

Der Begriff "Passiv-Haus" hat hier schon längst ausgedient. Bei dem Wettbewerb gehen ausschließlich Häuser ins Rennen, die selbst kleine Kraftwerke sind. Sie produzieren soviel Energie, dass sie den Überschuss wieder in das Stromnetz einspeisen können - Plusenergiehäuser. Diese Revolution im Kleinen ist überfällig. Denn in Europa verbrauchen Gebäude vierzig Prozent der gesamten Energiemenge. In Madrid sind auch deutsche Teams vertreten. Einer der Favoriten: Die Hochschule Rosenheim.

Das Rosenheimer Team hat vor allem mit der Wärme zu kämpfen. Verschiedene neuentwickelte Kühlsysteme dienen der Klimatisierung. Damit die Wärme draußen bleibt, ist das Haus komplett versiegelt. Die Frischluftzufuhr von draußen wird ferngesteuert.
Klimatisierung der Wohnräume
Johannes Donaubauer, FH Rosenheim: "Diese luftdichte Bauweise dient allein dem Energiesparen, ist durchaus sinnhaft. Es ist ein Lüftungssystem, das die Wärme rückgewinnt, d.h. die Raumluft wird mit der Außenluft außen vorbei geführt und dadurch wird die Wärme übergeben. Und dadurch können wir Energieverluste minimieren. Im Moment schaffen wir es, das Haus innerhalb von einer Stunde um acht Grad Celsius zu kühlen."
Die Rosenheimer setzen dabei auf "Phase Change Materials", PCM. Ein in Platten gepresster Stoff, der Wärme aufnehmen und speichern kann. Diese Technologie ist nicht neu. Aber die Rosenheimer haben sie neu eingesetzt: Noch nie wurden die Platten als ganzer Kühlkanal in Reihe verbaut. Im Keller des Hauses wird die Raumluft durch diesen PCM-Kanal geleitet. Das Material nimmt die Wärme auf und speichert sie. Dieser Effekt kühlt die Luft deutlich ab. Sie kann jetzt zur Klimatisierung der Wohnräume genutzt werden.
Die Häuser sollen vor allem Energie produzieren und bauen dabei häufig auf Solar erzeugten Strom. Besser noch: Solarzellen, die nicht nur auf dem Dach untergebracht sind, sondern solche, die komplett in die Fassade integriert werden. Bislang galt dies als wenig effizient.
Willy Ernst, Jury-Mitglied Solar Decathlon: "Wenn diese Fassadenmodule Funktionen der Fassade übernehmen, also Wetterschutz, also wirklich die Außenhaut eines Gebäudes darstellen, dann rechnen sie sich anders, und dann sind sie auch anders zu betrachten, als nur als Stromerzeuger. Als Stromerzeuger können sie interessant sein, wenn auch naturgemäß dreißig Prozent weniger Strahlung auf eine senkrechte Fläche trifft, aber da gibt es die Dünnschichttechnologien, die beispielsweise an solcher Stelle durchaus interessante Ergebnisse noch produzieren können."
Ein bewegliches Verschattungssystem
sonnenschutz Designhaus Beim "Solar Decathlon" in Madrid brennt die Sonne jeden Tag auf das Rosenheimer Haus. Als Schutz gibt es eine bewegliche Lamellenfassade, die sich hochfahren und absenken lässt. Das Beschattungssytem ist weit mehr als ein einfacher Rolladen.
Mathias Wambsganß, Lichttechniker, FH Rosenheim: "Wir brauchen für Madrid, das muss man einfach leidenschaftslos sehen, bei 40 Grad Außentemperatur und ordentlichen Solarstrahlungsgewinnen dürfen wir nicht mit soviel Glasanteilen arbeiten, ohne einen adäquaten Sonnenschutz zu haben. Und da ist die Fassade die richtige Reaktion und sie erlaubt uns eben durch dieses von unten nach oben fahren, dass wir ganz individuell die Menge an Tageslicht, die wir über diesen Oberlichtstreifen, den wir einstellen, den der Nutzer einstellt, dass wir damit ganz gezielt die Lichtmenge variieren und modellieren können."
Gestalterische Reize durch LED´s
Designhaus LED beleuchtetDas Gebäude muss auch nachts beleuchtet werden. Um im Wettbewerb zu bestehen und möglichst wenig Strom zu verbrauchen, setzt das Rosenheimer Team auf Licht aus Leuchtdioden. Architekten und Lichttechniker wie Mathias Wambsganß haben viel Hoffnung auf die die LEDs gesetzt.
Wer Energie sparen will, braucht auf gestalterische Reize nicht zu verzichten.
Die Prototypen der Häuser von morgen wollen effizient und visuell ansprechend sein. Und Deutschland ist beim Bauen der Zukunft ganz vorne mit dabei. Das Rosenheimer Haus belegte bei dem Wettbewerb ganz knapp hinter einem Haus aus den USA Platz zwei. Energieeffizienz made in Germany.
Quelle: 3Sat, Beitrag ansehen

 

Bauhaus-Archiv Berlin

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Bauhausarchiv Berlin

Das Bauhaus-Archiv/Museum für Gestaltung in Berlin erforscht und präsentiert Geschichte und Wirkungen des Bauhauses (1919-1933), der bedeutendsten Schule für Architektur, Design und Kunst im 20. Jahrhundert.

In einem von Walter Gropius, dem Gründer des Bauhauses entworfenen Gebäude steht die weltweit umfangreichste Sammlung zur Geschichte der Schule und zu allen Aspekten ihrer Arbeit jedem Interessierten offen.

bauhausarchiv Museum Berlin


 

Wien ist und bleibt die Nummer 1

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"Danke: Wien" und goldener Pokal mit Aufschrift "Lebensqualität Platz 1 weltweit"

Wien belegt bei der internationalen Mercer-Studie erneut die Führungsposition. Die Studie 2010 wurde am 26. Mai veröffentlicht und misst die Lebensqualität in Städten. Für die Studie wurden insgesamt 221 Metropolen weltweit miteinander verglichen.

"Wien ist bereits zum zweiten Mal in Folge die Metropole mit der höchsten Lebensqualität weltweit", so Bürgermeister Michael Häupl. Wien behauptet darüber hinaus seit den 1990er-Jahren den ersten Rang unter den Städten der Europäischen Union. Im Mercer-Ranking folgen 2010 auf den Rängen zwei und drei die Städte Zürich und Genf.

Sicherheit und Stabilität

Blick über Wien

Laut Josef Papousek, Geschäftsführer von Mercer Austria, sit der Sieg in der Gesamtwertung sei vor allem auf das "hohe Maß an Sicherheit, politischer Stabilität und funktionierender Infrastruktur" zurückzuführen.

Die Wiener können stolz darauf sein, dass einmal mehr bestätigt wird, dass Wien die sicherste Millionenstadt der Welt ist. Diese Top-Platzierung wird auch als Ergebnis des Wiener Weg als Sozialhauptstadt, als Kulturmetropole und in der standort- und wirtschaftspolitischen Schwerpunktsetzung gesehen.

 

39 Kriterien

Als Basis der Beurteilung wurden für jede Stadt 39 Kriterien aus der Sicht von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern herangezogen, die von ihrem Arbeitgeber ins Ausland entsandt wurden. Dabei spielen politische, soziale, wirtschaftliche und umweltorientierte Aspekte ebenso ein Rolle wie persönliche Sicherheit, Gesundheit, Bildungs- und Verkehrsangebote.


 

Wohnen am Zwenkauer See

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Am Südufer des Zwenkauer Sees entsteht ein neues, einmalig schönes Stadtquartier. Rund um den gerade im Bau befindlichen Segler- und Wassersporthafen reihen sich terrassierte Misch- und Wohngebiete, von denen sich herrliche Blicke über den Zwenkauer See bieten.

Wohnen, Arbeiten und Genießen am Kap Zwenkau, dass bedeutet Wohnen in exklusiver Lage an den Ufern des Sees oder in durchgrünten, städtebaulich durchdachten Stadtvierteln. Arbeiten heißt erstklassige Büro- und Dienstleistungsadressen direkt am Hafen oder in den attraktiven Sondergebieten. Genießen am Kap Zwenkau verspricht Hafenflair und Seefeeling mit Uferpromenaden, Park- und Grünanlagen, Cafes, Restaurants, Einkaufsmöglichkeiten sowie dem Yachthafen, in dem schon bald Ihr Segelboot liegen kann.

Bei Interesse können Sie sich an uns wenden, wir stellen Ihnen gern die Möglichkeiten vor.


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Architekturtage in Österreich

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Ansichtsexemplar

Bereits zum fünften Mal finden in ganz Österreich die Architekturtage statt, dieses Jahr vom 28. bis 29. Mai 2010 und unter dem schönen Motto „Ansichtsexemplar“. Neun Regionen des Landes vom Burgenland über Tirol und Kärnten bis nach Vorarlberg bieten „1:1“ ein abwechslungsreiches Programm, bei dem man Architektur erleben oder gar (en miniature) selbst gestalten, mit Architekten sprechen und sich vor allem informieren kann. Den Blick zum slowakischen Nachbarn öffnet dabei die Region in und um Wien mit ihrem Programm „Wien-Bratislava“.

Was wird alles angeboten? Die Veranstalter machen ein breites Spektrum der Architekturvermittlung auf: „Tage der offenen Tür in Architekturbüros und spannenden Gebäuden, fachkundige Führungen, Exkursionen durch Stadt und Land und über die Grenzen Österreichs hinaus, Baustellenbesuche, Vorträge, Diskussionen, Ausstellungen, Filme, Feste und Kunstevents. Auch für Kinder und Jugendliche gibt es in allen Bundesländern zahlreiche Veranstaltungen, die sich auf spielerische Weise mit Architektur in ihren unterschiedlichsten Aspekten beschäftigen.“

Ein besonderer Themenschwerpunkt liegt in diesem Jahr zudem auf dem Bereich Nachhaltigkeit und Energieeffizienz: Neue Technologien und ihre Umsetzungen sollen hier vermittelt werden.

 

Zum Thema:

www.architekturtage.at

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Sliding House By dRMM

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Möbel verrücken war gestern. Sie wollen Ihr Haus verändern? Dann verrücken Sie doch einfach die Fassade! Möglich ist dies beim Sliding House des Londoner Architekturbüros de Rijke Marsh Morgan. Erbaut 2009 für einen Kunden als Ruhestandsitz auf dem Lande, besteht es aus drei gebäudeteilen, die auf einer längs laufenden Achse ausgerichtet sind. Die Garage befindet sich parallel versetzt zu dieser Achse und bildet dadurch eine Art Innenhof mit den übrigen Gebäudeteilen. Das Besondere am Sliding House ist die verschiebbare Außenhülle. Dach und Fassade bestehen aus Lärchenholz, in den Wänden befinden sich eingebaute Motoren, die die 20 Tonnen schwere Hülle bei Bedarf entlang von Schienen einfach vor und zurück bewegen können. Darunter kommt eine Stahl-Glasfassade zum Vorschein. Durch das Verschieben der Hülle ergeben sich nicht nur unterschiedliche Lichtstimmungen, architektonische Ansichten und Landschaftsausblicke. Die schützende Hülle liefert im Winter dem Glashaus Wärmeschutz und kann das Gebäude im Sommer angenehm kühlen. Solarpaneele decken dabei nicht nur die erforderliche Bewegungsenergie, sondern minimieren auch die Heizkosten.

 

Quelle: immoflash 12 l 09

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Leipziger Architekturbüro gewinnt Wettbewerb zum Neubau der katholischen Kirche

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Die neue katholische Kirche St. Trinitatis wird nach einem Entwurf der Leipziger Architekten Ansgar und Benedikt Schulz gebaut. Von Sonntag an  ist das Siegermodell in einer Ausstellung der Propsteigemeinde zu sehen.

„Der Entwurf signalisiert Offenheit, gleichzeitig ist die Kirche aber auch ein Ort der Stille“, erklärte der Bischof von Dresden-Meißen, Joachim Reinelt. Trotz eines 50 Meter hohen Kirchturms und geschätzten Baukosten von 15 Millionen Euro sei die neue Kirche „kein Protz“.

Das Leipziger Architektenduo gewann den internationalen Wettbewerb zum Neubau der Propsteikirche. Die 15 Mitglieder des Preisgerichtes, das in dieser Woche tagte, entschieden sich mit einer deutlichen Mehrheit für den Entwurf. Schulz & Schulz sind in Leipzig keine Unbekannten. Aus ihrem Büro stammt neben weiteren Bauten etwa das Wolkenlabor des Instituts für Troposphärenforschung. In diesem Jahr erhielten sie den Architekturpreis der Pleißestadt.

Baulich bilden der Kirchturm und die Kirche selbst die zwei Schwerpunkte auf dem Gelände neben dem Martin-Luther-Ring, erklärte Benedikt Schulz. Dazwischen entstehen das Gemeindezentrum, Büros und der Pfarrhof. Die Freifläche des Pfarrhofes kann außerdem als Fußweg zwischen Ring und Nonnenmühlgasse genutzt werden.

die neue St. Trinitatiskirche im Modell

„Wir haben den Bau aus der Umgebung heraus entwickelt. Es war uns wichtig, dass er sich einfügt, dass er wie selbstverständlich dasteht“, sagte Schulz.

Deshalb wird die Fassade auch mit Rochlitzer Porphyr verkleidet. Der Stein ist in Leipzig häufiger zu sehen, unter anderem am Erdgeschoss des Alten Rathauses. Ein Blickfang im Innenraum der Kirche, die 600 Besuchern Platz bieten soll, ist ein Lichteinlass oberhalb der Altarrückwand.

Der Propst der Gemeinde, Lothar Vierhock, sagte: „Ich bin mir sicher, dass die Gemeinde mit dem Entwurf mehr als glücklich ist, weil sich darin ihre Überlegungen wiederfinden.“ Er glaube, dass die Kirche „eine Oase inmitten der Stadt“ werden kann.

Bei der Ausschreibung des Wettbewerbs wurde besonders auf Nachhaltigkeit und Ökologie gesetzt. Bischof Reinelt erklärte, dass auf das Dach der Kirche Solaranlagen gebaut werden sollen. Außerdem werde besonders auf die Isolierung geachtet. Dass sich ein Leipziger Büro durchgesetzt habe, sei ein „glücklicher Zufall“ gewesen. Denn die Jury beurteilte die eingereichten Entwürfe, ohne zu wissen, von welchem Büro die Vorschläge stammten.

die Architekten Ansgar und Benedikt Schulz

Wie die Kirche in allen Einzelheiten dann aussehen wird, ist aber noch offen. Reinelt sagte: „Ich werde mit den Architekten noch ein wenig ringen.“ So störten ihn die Emporen im Kirchenraum, die der Gewinnerentwurf vorsieht. „Denn Kirchen sollen ja kein Zuschauerraum sein“, so der Bischof.

Insgesamt waren acht von 50 Architektur-Vorschlägen in die finale Auswahlrunde gekommen. Den zweiten Platz erhielt das Büro Allmann Sattler Wappner aus München. Dritter wurden Meck Architekten, ebenfalls aus München.

Der größte Kirchenneubau in Ostdeutschland nach der Wende wird auf einem dreieckigen Grundstück gegenüber dem Neuen Rathaus entstehen.

der Innenraum im Modell

Im Herbst 2010 - im Jahr des 300-jährigen Bestehens der Gemeinde – soll der erste Spatenstich erfolgen. Zwei bis drei Jahre Bauzeit haben die Planer kalkuliert. Die Gemeinde St. Trinitatis gehört zu den wenigen katholischen Gemeinden, die noch wachsen. Im Moment hat sie rund 4000 Mitglieder. Insgesamt leben in Leipzig knapp 21 000 Katholiken.

mehr zum Thema: Geschichte der Propsteikirche in Leipzig

Bei einer bundesweiten Kollekte aller katholischen Gemeinden waren gut zwei Millionen Euro für das Leipziger Vorhaben zusammengekommen. Dazu sind bis jetzt 700 000 Euro Spenden von 3500 Einzelpersonen eingegangen.

Der Neubau war notwendig geworden, weil die derzeitige, aus dem Jahr 1980 stammende Propsteikirche in der Emil-Fuchs-Straße schwere Baumängel aufweist. Ursache dafür sind unter anderem Setzungen unter dem Grundstück. Das Bauwerk wurde als nicht mehr sanierungsfähig eingestuft.

Die Propsteigemeinde besteht seit 1710. Die erste Trinitatiskirche wurde 1943 bei einem Bombenangriff schwer beschädigt und später abgerissen.

Die Ausstellung mit den acht Entwürfen ist vom 13. Dezember bis 3. Januar im Gemeindezentrum, Emil-Fuchs-Straße 5-7, zu sehen.

Quelle: Leipziger Volkszeitung, lvz-online.de


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